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Startseite » Schmuck Lexikon » Schmuck Glossar
Schmuckherstellung Schmuckmode
Schmuck dient dem Träger als Ziergegenstand oder als Mittel zur Verschönerung. Er ist Ausdruck des gesellschaftlichen Standes oder Ranges innerhalb der Ordnung.
Ob Gegenstände verschönert werden oder der Träger sich verschönern möchte, Schmuck ist immer Ausdruck von Wohlstand und soll optisch aufwerten.
Schmuck ist auch ein Mittel der Kommunikation und wurde schon immer als Geschenk oder Gutmachung genutzt. Könige wurden mit Schmuck gut gestimmt. Kriege um Schmuck geführt
und ganze Schätze aus Schmuck wurden angehäuft. Schon jeher ist Schmuck Ausdruck regionaler, zeitlicher, modischer, religiöser oder
individueller Esthetik und spiegelt das Schönheitsempfinden des Schmuckherstellers oder Schmuckträgers wieder. Was als Schmuck bezeichnet werden kann liegt dabei
immer im Auge des Betrachters.
Schmuck besteht meist nicht nur aus einem Material sondern ist oft eine Zusammenstellung verschiedener Materialien. Dabei entscheiden sowohl die verwendeten
Materialien als auch ihre handwerkliche Verarbeitung über das Aussehen und den Wert des Schmuckes. Heutiger Schmuck wird meist von Juwelieren aus Edelmetallen
und Edelsteinen hergestellt und nach modischen und esthetischen Aspekten gefertigt. Sehr oft kommen andere Edelmetalle oder Metalle oder auch Legierungen zum
Einsatz. Zur Verzierung und Verschönerung werden oft zusätzliche Materialien wie Halbedelsteine, Perlmutt, Gläser oder Perlen verwendet.
Edelmetalle und Edelsteine für Schmuck
Bei der Herstellung von Schmuck unterscheidet man in eigentliche Edelsteine (Diamant, Rubin, Saphir, Smaragd) und alle anderen Edelsteine die als Halbedelsteine
bezeichnet werden. Die Schmuckindustrie setzt 3 wesentliche Kriterien für einen Edelstein; Seltenheit, Mohssche Härte grösser 7 und Transparenz. Weitere Schmucksteine
sind nichtkristalline Steine (Opale) aber auch mineralische Materialien wie Perlen, Bernstein, Koralle.
Edelsteine sind Mineralien, die wegen ihren Eigenschaften schon jeher als höherwertig angesehen wurden und daher zu Schmuck verarbeitet wurden. Edelsteine zeichnet
eine schöne Farbe oder komplette Farblosigkeit aus, sie bestechen durch ihren Glanz, ihre Durchsichtigkeit und eine gute Polierfähigkeit. Die meisten Edelsteine
besitzen eine relativ hohe Härte, die eine hohe Haltbarkeit des Schmuckes zur Folge hat. Die Edelsteine bestehen fast immer aus ganz ordinären und weit verbreiteten
Grundstoffen, wie Kalk, Thonerde, Kieselsäure Bittererde, Magnesiumoxyd, Fluor, Bor und Verbindungen dieser Stoffe. Die Färbung verdanken Edelsteine den meist nur
sehr geringen Beimischungen von Kupfer-, Eisen-, Chrom-, Fluor- oder Nickelverbindungen; sie sind also in Hinsicht auf die enthaltenen Grundstoffe meist völlig
wertlos. Vielmehr entstehen die kostbaren Eigenschaften der Edelsteine aus der speziellen chemischen Erscheinungsform, in welcher diese Substanzen auftreten
beziehungsweise wie die Substanzen gemischt sind. Im Unterschied zu Halbedelsteinen sind Edelsteine selten, woran sich auch ihr Wert als Schmuck bemisst.
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